Lebenswelten, Soundwelten, digital und analog, die sich ineinanderweben, über- und ineinander falten, sich Platz machen und Platz nehmen. Emotionale Tiefen sind vergänglich und verändern sich, Eve in a Circle sucht sie in verspielten Soundsphären aufzufangen, mit ihnen zu tanzen.
Eve in a Circle schreibt ihre Songs aus dem Moment heraus.
Sounds, die sie in der Magie alter oder kaputter Instrumente oder in einem selbst gebasteltem Tellerschlagzeug entdeckt – Gitarren von denen andere sagen, sie seien kaum mehr spielbar, jeder Gegenstand klingt und kann eine Geschichte erzählen.
Und auch Worte gleichen für Eve in a Circle nur Momenten – vergänglich und spontan. Sie skizzieren nur, die oft flüchtigen Gedanken, die zu Sätzen ineinandergeflochten, Bilder malen wollen.
Eve in a Circle hat gemeinsam mit Schikane Rollte vier Blickwinkel auf das Sterben und das wieder Werden musikalisch untermalt. Ein Stop Motion Film Projekt über Stagnation und die kleine Bewegung, die in Ihr wohnt.
Es sind die Menschen die berühren, dabei Türen öffnen, Türen schließen, mit Worten spielen und sie verstecken – für Eve in a Circle der Grundbeat ihrer Songs. Isolation und Zusammensein, was oft nicht funktioniert, schmerzt. Manchmal mitten darin versunken, manchmal nur der Blick aus einem Glaskasten – Gedanken gleichen Tagebucheinträgen, sind flüchtig und werden doch nicht alt.