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Tekko Musik Produktion

Vier Gesichter

ZWISCHEN FREEJAZZ, Hard Rock UND Konzeptsound

Meistens kommt alles anders als man denkt.
Vielleicht aber auch nicht.

Wir hatten „BLAME!“ fertig und nahmen uns von einander frei, denn der
Prozess hat uns fertig gemacht.
Und wir sprachen eine Weile nicht mehr miteinander zumindest nicht über unsere
Musik und was als nächstes kommt.
Rotten Lily ist nämlich ein Herzens Projekt das meistens mit Depressionen kämpft und versucht über die Musik den Ausdruck für das Unvollendete, das Laute, das Traurige und den Abschluss zu finden. (Etwas was uns unserer persönlichen Meinung nach noch nie gelungen ist.)

Und dann kam die E-mail von Gaijin PEE.
Und mit ihr die Fragen: „Warum müssen wir eigentlich immer so … sein?
Wir haben doch schon Musik gemacht die nicht so klang als ob wir vom nächsten
Hochhaus springen wollen. Wer sagt eigentlich das wir nicht Spaß haben dürfen und
nur dieses nachdenkliche Zeug machen können?.“

Im Anhang der Mail war eine Zusammenstellung von alten Titeln von jedem
einzelnen von uns. Titel an die wir gar nicht mehr erinnert haben, über welche man lachen kann
und jede Menge bei denen wir uns an den Kopf fassen mussten.
Und eine Soundcollage mit den Namen „RL_Mutti_test002“.
Zwei Wochen lang schickten wir uns nun täglich altes Zeug von „anno dunnemal“ zu.
Hip Hop, Techno, Punk, Liedermacherkram und immer wieder neue
Gitarren- und Bass Riffs, Synthie-Lines und Drum/Loop-Spuren.
Und dann nur noch Gitarren- und Bass Riffs, Synthie-Lines und Drum/Loop-Spuren.
Und schon hatten wir in kurzer Zeit drei neue Songs und ungeduldig wie wir nun mal
sind landeten die auch gleich als „Single“ auf TEKKO Musik Produktion.
Was uns nicht darin hinderte wieder in einen Raum zu gehen und weiter und immer weiter zu machen.

Da war nämlich etwas was wir schon lange nicht mehr beim Musik machen gefühlt hatten.
Einfach nur Spaß und eine unglaubliche scheiß-was-drauf-Mentalität.
Schiefe Solos, komische Aufbauten, wechselnde Takte und Tempos, Menschen die in
Aufnahmen reinquatschen (Chris…) und die falschen Harmonien.

Wäre da nicht ein zehnjähriges Gedenken, könnte man behaupten das 何かの記念に die erste Scheibe wäre bei der wir absolut unbekümmert waren (oder sind).
Deshalb ist es ja eine Erinnerung an etwas…

Meistens kommt es eben nicht anders als man denkt.
Meistens kommt es so wie man es verdient hat.
Aber das hier, das haben wir uns verdient.

Wie Banzai so schön sagte: „Fuck dis noise“.

Text: Tekko Musik Produktion

Releases

何かの記念に

10 Tracks ca 30min
2014

Blame!


2013

22 ep

1 Track, 22 min
2012

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