Gestern Farbe

WENN DER ALLTAG MUSIKALISCH WIRD

Wenn der Alltag musikalisch wird, spielt die Sprache auf dem Spielplatz der Gedanken.
Farbe war zwar gestern, aber skizzieren darf man schließlich noch. Worte, die zu Gitarrenklängen singen, wissen auch nicht besser, wie man sich verhält. Gestern Farbe streift mit versteckter Neugier durch die durchmischte Plattensammlung. Es wird zum Singer-Songwritertum, das sich verspielt im Jazz verliert, trotzig in Rock- Elementen rebelliert, im Blues harmonisch wird und im Punk die Identitätsversuche wieder auszulösen sucht.Und wo auch immer es sich hinbewegt, es tanzt immer mit der Melancholie, die sich hinter Nichtigkeiten verbirgt.

´Und ganz unten im Elfenbeinturm, dort wo ich wohne, putze ich Wände die nicht verschmutzen, laufe trepp auf, trepp ab im Kreis, suche die Gerade von der ich nichts weiß.’

‘… drum legt er seine Hand auf mein Knie, und haucht ganz leise: Ich bitte Sie, Überdenken sie ihre Lage, es wird nicht aller Tage so sein, das man um ihre Hand anhält. Nehmen sie das was sie kriegen, es muss nich in der Ferne liegen, man bekommt nicht immer das was man bestellt…’

Ja! Hätte man ein Fisch gefangen, sähe die Welt jetzt anders aus! So bleiben nur die Geschichten…. Doch die werden zu Melodien und rollen die Schikanen des Lebens vor sich her.

Text: eve-carlice

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